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· MUDr. Kamila Šormová

Bauchdeckenstraffung

Ein erschlaffter Bauch nach der Geburt, überschüssige Haut nach deutlichem Gewichtsverlust oder Körperveränderungen, die weder Sport noch Diät beheben können – das sind Situationen, in denen die Abdominoplastik Ergebnisse erzielt, die auf andere Weise nicht erreichbar sind. Die Abdominoplastik, wie der Eingriff medizinisch genannt wird, gehört zu den meistgefragten Operationen in der plastischen Chirurgie. Dennoch ranken sich viele Fragen und Unklarheiten um sie.

Was ist eine Abdominoplastik und für wen ist sie geeignet?

Die Abdominoplastik ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem überschüssige Haut und Fett im Bauchbereich entfernt werden. Zum Eingriff gehört oft auch die Straffung geschwächter Bauchmuskeln. Das Ergebnis ist ein flacherer, strafferer und formlich ausgewogenerer Bauch.

Der Eingriff ist geeignet für Personen, die:

  • Überschüssige oder hängende Haut nach deutlichem Gewichtsverlust haben
  • Mit einem erschlafften Bauch nach einer oder mehreren Geburten kämpfen
  • An Rektusdiastase leiden, also einer Auseinanderweichung der geraden Bauchmuskeln
  • Probleme mit Hautfalten haben, die Reizungen oder hygienische Beschwerden verursachen

Die Abdominoplastik ist keine Methode zur Gewichtsreduktion. Es handelt sich um Körperformung für Menschen, die bereits ein stabiles Gewicht erreicht haben oder diesem nahe sind.

Arten der Bauchdeckenstraffung: Wie wählt man die richtige?

Nicht jede Bauchdeckenstraffung ist gleich. Der Umfang des Eingriffs wird an die konkrete Situation jedes Patienten angepasst.

Klassische Abdominoplastik

Die umfangreichste Variante. Die Chirurgin entfernt überschüssige Haut im gesamten Bereich von einem Beckenkamm zum anderen, knapp oberhalb des Schambeins. Zudem wird die Bauchwand gestrafft und die Position des Bauchnabels ästhetisch angepasst (falls erforderlich). Die Narbe verläuft entlang der Bikinilinie und ist weitgehend unter der Unterwäsche verborgen.

Mini-Abdominoplastik

Ein kleinerer Eingriff, geeignet für Patienten mit überschüssiger Haut nur im Unterbauch. Die Narbe ist kürzer, die Operation weniger umfangreich. Die Muskelstraffung ist begrenzt oder nicht Teil des Eingriffs.

Abdominoplastik mit Liposuktion

In Fällen, in denen nicht nur Hautüberschuss, sondern auch Fettansammlungen vorhanden sind, wird die Abdominoplastik mit einer Liposuktion kombiniert. Das Ergebnis ist formlich ausgeprägter und symmetrischer. Diese Kombination beurteilt die Chirurgin individuell unter Berücksichtigung der Gewebedurchblutung und der sicheren Heilung.

Wie läuft die Operation ab?

Die Abdominoplastik wird unter Vollnarkose durchgeführt. Die Operation dauert in der Regel zwei bis vier Stunden, je nach Umfang des Eingriffs.

Unsere Chirurgin führt einen Schnitt im Unterbauch entlang der Bikinilinie durch. Die Haut wird vom Untergewebe gelöst, der überschüssige Teil entfernt und die Bauchwandfaszie mit resorbierbaren Nähten gestrafft. Der Bauchnabel wird in eine neue natürliche Position versetzt.

Nach der Operation verbleibt der Patient für eine sichere Überwachung 1–2 Nächte in der Klinik.

Ablauf der Abdominoplastik-Operation Ergebnis der Bauchdeckenstraffung – flacher Bauch

Die Narbe nach der Bauchdeckenstraffung

Die Narbe ist ein dauerhafter Bestandteil des Ergebnisses. Diese Tatsache sollte keine Überraschung, sondern eine bewusste Entscheidung vor der Operation sein.

Die Narbe nach einer klassischen Abdominoplastik verläuft horizontal im Unterbauch, in der Regel auf Höhe oder knapp oberhalb der Schambehaarung. Sie wird bewusst so geführt, dass sie bestmöglich von Unterwäsche oder einem Badeanzug verdeckt wird. Die Narbenlänge hängt vom Umfang des Eingriffs ab.

Unmittelbar nach der Operation ist die Narbe rot und auffällig. Im Laufe des ersten Jahres verblasst sie allmählich, flacht ab und wird weniger auffällig. Bei den meisten Patienten erreicht die Narbe ihr endgültiges Aussehen nach zwölf bis achtzehn Monaten.

Richtige Narbenpflege beeinflusst das Ergebnis erheblich. Narbenmassagen und Schutz vor UV-Strahlung sind Standardempfehlungen in der postoperativen Nachsorge.

Häufige Fragen

Ist eine Bauchdeckenstraffung auch nach einem Kaiserschnitt möglich?

Ja. Die Kaiserschnittnarbe kann in die operative Planung einbezogen und in manchen Fällen korrigiert oder in die endgültige Narbe integriert werden. Die Operation sollte erst nach Beendigung des Stillens geplant werden, idealerweise erst zwölf Monate nach der Geburt.

Kann ich nach einer Abdominoplastik noch schwanger werden?

Technisch gesehen ja. Eine Schwangerschaft nach der Bauchdeckenstraffung ist möglich. Es wird jedoch empfohlen, den Eingriff erst nach Abschluss der Familienplanung durchzuführen. Eine Schwangerschaft dehnt die gestraffte Muskelwand wieder und mindert das Operationsergebnis.

Wie lange halten die Ergebnisse an?

Bei stabilem Gewicht und einem gesunden Lebensstil sind die Ergebnisse dauerhaft. Erhebliche Gewichtsschwankungen oder eine Schwangerschaft nach der Operation können das Ergebnis negativ beeinflussen.

Ist Vollnarkose notwendig oder kann der Eingriff in Lokalanästhesie durchgeführt werden?

Die klassische Abdominoplastik erfordert Vollnarkose. Die Mini-Abdominoplastik kann in manchen Fällen in Sedierung oder Lokalanästhesie mit Dämmerschlaf durchgeführt werden, abhängig vom Umfang und der Einschätzung des Arztes.

Wann sehe ich das endgültige Ergebnis?

Erhebliche Schwellungen klingen in den ersten vier bis sechs Wochen ab. Das endgültige Ergebnis ist etwa 2–6 Monate nach der Operation erkennbar.

Was das Ergebnis bestimmt

Die Bauchdeckenstraffung ist ein Eingriff mit realen Ergebnissen. Sie kann die Körperform auf eine Weise verändern, die auf anderem Wege nicht erreichbar ist. Gleichzeitig erfordert sie eine gründliche Vorbereitung, realistische Erwartungen und Respekt vor der Heilungszeit.

Die Entscheidung für einen solchen Eingriff ist immer persönlich. Und eine gute Entscheidung gründet auf richtigen Informationen und dem Vertrauen in den Arzt, der Sie durch den gesamten Prozess begleitet.

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